Sandra Kallisch-Puchelt: Kinder, Jugendliche und Bildung in der Mecklenburgischen Seenplatte
Thema 8 · Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Mecklenburgische Seenplatte
Kinder und Jugendliche: Bildung, Sozialarbeit und Beteiligung in der Mecklenburgischen Seenplatte stärken
Junge Menschen brauchen gute Schulen, erreichbare Beratung, soziale Unterstützung, Freizeitangebote und echte Möglichkeiten zur Mitgestaltung.
Die Zukunft der Mecklenburgischen Seenplatte hängt wesentlich davon ab, ob Kinder und Jugendliche hier gute Chancen erleben. Bildung beginnt in Schule und Ausbildung, reicht aber deutlich weiter. Jugendsozialarbeit, sichere Treffpunkte, Mobilität, digitale Teilhabe, Sport, Kultur und politische Beteiligung prägen ebenfalls die Erfahrung junger Menschen. Gerade in kleinen Orten darf gesellschaftliche Teilhabe nicht davon abhängen, ob Eltern jederzeit fahren können.
Sandra Kallisch-Puchelt kandidiert auf Platz 49 der SPD-Landesliste zur Landtagswahl 2026. Eine aktuelle detaillierte persönliche Bildungs- oder Jugendpolitik von ihr ist in den geprüften Quellen nicht veröffentlicht. Deshalb werden die regionalen Entwicklungen auf dieser Seite nicht als ihre eigenen Projekte oder Forderungen dargestellt.
Schulsozialarbeit in Wesenberg soll fortgeführt werden
Im Mai 2026 veröffentlichte der Landkreis ein Interessenbekundungsverfahren zur Fortsetzung der Schulsozialarbeit an der Regionalen Schule mit Grundschule Wesenberg ab August 2026. Hintergrund war, dass der bisherige Träger seine Trägerschaft aufgrund interner fachlicher Umstrukturierungen abgeben wollte. Der Landkreis weist zugleich darauf hin, dass die Förderung der Stelle für 2026 bereits in die entsprechende Beschlussfassung aufgenommen worden war.
Das zeigt, warum Schulsozialarbeit mehr als ein Zusatzangebot sein kann. Fachkräfte unterstützen Schülerinnen und Schüler bei Konflikten, persönlichen Problemen, Übergängen und sozialen Herausforderungen. Sie können Eltern und Lehrkräfte entlasten und helfen, Schwierigkeiten früh wahrzunehmen.
Penzlin: mobile und offene Jugendsozialarbeit
Auch in Penzlin wurde 2026 nach einem neuen Träger für Jugendsozialarbeit gesucht. Der Landkreis veröffentlichte ein Verfahren für Angebote in der Stadt Penzlin und den zugehörigen Ortsteilen. Vorgesehen waren sowohl standortgebundene Angebote als auch mobile und offene Formen. Perspektivisch wurde eine mögliche Ausweitung auf weitere Gemeinden des Amtes Penzliner Land genannt.
Das Verfahren beschreibt die Zielgruppe konkret: junge Menschen, die bei beruflicher Orientierung, sozialer Integration oder Alltagsproblemen Unterstützung benötigen. Die Arbeit soll niedrigschwellig, flexibel und an den Interessen der Jugendlichen orientiert sein. Nicht jeder junge Mensch sucht von sich aus eine Beratungsstelle auf. Mobile Angebote können dorthin gehen, wo Jugendliche tatsächlich sind.
Jugendarbeit und Berufsorientierung hängen zusammen
Jugendsozialarbeit ist nicht nur Freizeitgestaltung. Das Penzliner Verfahren nennt ausdrücklich auch berufliche Orientierung und den Übergang von Schule in den Beruf. Damit berührt Jugendpolitik unmittelbar das Thema Fachkräftesicherung. Wer Jugendlichen früh hilft, ihre Stärken zu erkennen, Bewerbungen zu schreiben, Ausbildungsplätze zu finden oder Schwierigkeiten zu bewältigen, verbessert individuelle Chancen und kann regionale Betriebe stärken.
Gerade bei jungen Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen ist persönliche Begleitung oft entscheidend. Digitale Informationen allein reichen nicht immer. Ein erreichbarer Ansprechpartner kann helfen, Behördenkontakte zu verstehen, Konflikte zu lösen oder einen abgebrochenen Weg neu zu planen.
Der Landkreis verfügt über ein breites Schulnetz
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte listet zahlreiche allgemeinbildende und berufliche Schulen, darunter Förderschulen, Gesamtschulen sowie berufliche Bildungszentren in Neubrandenburg, Waren, Malchin, Neustrelitz und Demmin. Die Vielfalt ist eine Stärke, stellt aber zugleich hohe Anforderungen an Schülerbeförderung und Standortplanung.
Für Familien zählt am Ende nicht nur, welche Schulform auf einer Karte vorhanden ist. Entscheidend ist, wie lange der Schulweg dauert, welche Ganztags- und Unterstützungsangebote bestehen und ob der Übergang in Ausbildung oder Studium funktioniert.
Beteiligung schafft Erfahrung mit Demokratie
Jugendbeteiligung ist mehr als das Abfragen einer Meinung. Wenn Jugendliche an Entscheidungen zu Treffpunkten, Freizeitflächen, Verkehr, Schule oder Kultur beteiligt werden, erleben sie unmittelbar, wie demokratische Prozesse funktionieren. Wichtig ist dabei, dass Beteiligung nachvollziehbar bleibt.
Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte arbeitet in einer Förderphase von 2025 bis 2032 und nennt Jugendbeteiligung als wichtigen Bestandteil. Solche Strukturen können helfen, Projekte zu finanzieren und lokale Akteure zu vernetzen.
Gleiche Chancen trotz großer Entfernungen
Die zentrale Herausforderung lautet: Wie können junge Menschen unabhängig vom Wohnort vergleichbare Chancen erhalten? In einer Stadt sind Jugendclub, Sportverein, Musikschule oder Beratungsstelle oft leichter erreichbar. In einem Dorf kann bereits die Rückfahrt am Abend zum Problem werden. Deshalb ist Mobilität ein Teil von Jugendpolitik.
Auch digitale Angebote können helfen, Entfernungen zu überbrücken. Online-Beratung, digitale Lernangebote und Beteiligungsplattformen erweitern Möglichkeiten. Sie ersetzen persönliche Begegnungen nicht. Kinder und Jugendliche brauchen reale Räume, Beziehungen und soziale Erfahrungen.
Vier Fragen für eine kinder- und jugendfreundliche Region
Die Rolle von Sandra Kallisch-Puchelt
Für diese Seite ist keine aktuelle persönliche Aussage Sandra Kallisch-Puchelts zu Schulsozialarbeit, Jugendsozialarbeit oder Jugendbeteiligung belegt. Das ist kein Grund, ihr Positionen zuzuschreiben. Im Gegenteil: Gerade eine seriöse Unterstützungsseite sollte offen benennen, wo die Kandidatin selbst gefragt ist.
Wenn sie über die SPD-Landesliste in den Landtag einziehen sollte, wäre interessant, wie sie die unterschiedlichen Bedürfnisse von Städten und ländlichen Gemeinden bewertet und welche Rolle sie dem Land bei Finanzierung, Fachkräftesicherung, Mobilität und Beteiligungsstandards zuschreibt.
FAQ zu Kindern und Jugendlichen
Was passiert 2026 bei der Schulsozialarbeit in Wesenberg?
Der Landkreis suchte einen neuen freien Träger, damit die Schulsozialarbeit ab August 2026 fortgesetzt werden kann.
Welche Jugendsozialarbeit war für Penzlin vorgesehen?
Das Verfahren nennt standortgebundene sowie mobile und offene Angebote für Penzlin und seine Ortsteile.
Warum ist Mobilität ein Jugendthema?
Weil junge Menschen ohne eigenes Auto Schulen, Ausbildungsbetriebe, Sport, Kultur und Treffpunkte erreichen müssen.
Was bedeutet Jugendbeteiligung?
Jugendliche sollen bei Entscheidungen, die ihren Alltag betreffen, aktiv einbezogen werden.
Hat Sandra Kallisch-Puchelt dazu ein detailliertes Wahlprogramm veröffentlicht?
In den geprüften Quellen wurde keine aktuelle detaillierte persönliche Jugend- oder Bildungspolitik festgestellt.
Wann ist die Landtagswahl?
Am Sonntag, 20. September 2026.

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